Der Glykämische Index

  1. Der glykämische Index (GI) misst den Einfluss eines Lebensmittels auf den Blutzuckerspiegel und das Hormon Insulin. Je höher ein Lebensmittel den Zuckerspiegel in die Höhe treibt, je mehr Insulin es also lockt, desto größer ist sein glykämischer Index.

Solange Insulin in unserem Blut schwimmt, stoppt der Fettabbau und verursacht Heißhunger.

Alle Kohlenhydrate besitzen einen glykämischen Index. Als Bezugsgröße dient die reine Glukose (Traubenzucker), sie hat einen glykämischen Index von 100. Alle anderen Lebensmittel haben eine niedrigere Indexzahl und dies bedeutet, dass der in ihnen enthaltene Zucker langsamer ins Blut gelangt und den Blutzuckerspiegel weniger rasch und stark ansteigen lässt.

Ab welchem Wert der GI als hoch anzusehen ist, wird bei verschiedenen Diäten unterschiedlich bewertet. Im Allgemeinen wird folgende Einteilung verwendet:

  • Hoch ist ein GI ab 70
  • Mittel ist ein GI zwischen 50 und 70
  • Niedrig ist ein GI unter 50

Außer der Kohlenhydratzusammensetzung der Nahrung bestimmen auch Faktoren wie die Verarbeitung der Lebensmittel, deren Zersetzung und Verdauung im Darm und das Vorhandensein von anderen Nährstoffen den glykämischen Index eines Lebensmittels.

Merkt euch, dass das Kombinieren von den drei Grundnährstoffen Eiweiß, Kohlenhydrate und Fett den glykämischen Wert beeinflussen kann.

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