Übersäuerung – Mit gesunder Ernährung nicht möglich

Fühlt ihr euch auch manchmal müde? Energielos? Schlapp? Oder sogar krank? Schon mal an Übersäuerung gedacht?

Die moderne Ernährungs- und Lebensweise kann zu einer Übersäuerung  des Organismus führen und viele ahnen gar nicht, dass das der Grund für ihre Beschwerden sein kann. So manche kämpfen mit einem unausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt.

Ursachen einer Übersäuerung:

  • Zu wenig körperliche Aktivität führt zu nicht ausreichender Durchblutung der Muskulatur und dies führt zu Sauerstoffmangel, wodurch zusätzlich Milchsäure gebildet wird.
  • Diäten und Fastenkuren. Hier entstehen beim Fettabbau sogenannte „Ketosäuren“. Die nach einigen Tagen auftretende Diät- oder Fastenkrise ist die Folge, wenn ein übersäuerter Körper nicht genügend basische Mineralstoffe erhält. Um diese Symptome zu vermeiden, sollte man eine ausreichende Zufuhr von Obst, Gemüse und Salat sicher stellen oder mit basischen Nahrungsergänzungsmitteln unterstützen.
  • Lebensmittel mit tierischem Eiweiß (Fleisch, Fisch und Milchprodukte). Ein übersäuerter Körper entsteht vor allem dann, wenn viel Getreideprodukte (vor allem Brot) und wenig frisches Obst, Gemüse und Salat gegessen werden.
  • Übersäuerung macht dick. Es werden vom Körper so viele Fettzellen wie möglich angelegt. Fett eignet sich prima zur Einlagerung der Säuren bzw. ihrer Schlacken und schützt gleichzeitig die lebenswichtigen Organe vor den gefährlichen Säuren.
  • Überlastung der Organe. Die neutralisierten Säuren bzw. Schlacken müssten jetzt eigentlich über die Nieren, die Haut etc. ausgeschieden werden. Dies gelingt jedoch aufgrund der zu großen Säurenmenge oft nicht mehr bzw. nicht vollständig. Die Ausscheidungsorgane sind überlastet und die Schlacken werden im Körper eingelagert.
  • Übersäuerung lockt Bakterien und Pilze an – Bakterien, Viren, Pilze und andere schädliche Mikroorganismen fühlen sich nirgendswo so wohl, wie in einem sauren oder fehlerhaften Milieu. Dies führt zu häufigen Erkältungen, grippalen Infekten, Entzündungen den Nasennebenhöhlen, Hautausschlägen, Allergien, Kopfschmerzen etc.

Basische Ernährung als Lösung:

Um den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten, sollte man auf eine basische Ernährung achten. Jedoch bestehen im Durchschnitt nur etwa 20% unserer Ernährung aus Basenbildnern – Viel zu wenig um einen natürlichen Säure-Basen-Haushalt zu schaffen. Experten empfehlen, bei der täglichen Ernährung 80% basisch und 20% säurebildende Lebensmittel zu verzehren.

Basische Lebensmittel verfügen über einen hohen Gehalt an basisch wirkenden Mineralien und Spurenelementen wie z.B.: Kalium, Calcium, Magnesium und Eisen. Genauso enthalten sie auch Stoffe wie z.B.: Antioxidantien, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Chlorophyll etc. die den Körper vitalisieren, seine Entgiftungsorgane stärken, seine Ausleitungsorgane entlasten und die das Immunsystem unterstützen.

Achtet man auf eine gesunde, basische Ernährung hat der Körper keinen Grund mehr, Fett einzulagern, um vor Säuren und Giften zu schützen. Stattdessen schmilzt das Fett fast wie von selbst und nimmt auch die eingelagerten Säuren und Gifte mit sich. Fazit: Unser Körper bleibt gesund, jung und leistungsfähiger.


Basische Lebensmittel Tabelle

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